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Geht es um Blockchain Technologie und Entwicklung, so kommt man innerhalb Europas nur noch schwer an der Schweiz vorbei. Eine interessante Entwicklung, die nun einmal mehr vom schweizer Wirtschaftsminister, Johann Schneider-Ammann, begrüsst wurde.

In einem kleinen, verschlafenen Fischerdörfchen mit Namen Zug, mitten im gleichnamigen Kanton der Schweiz, wird Geschichte geschrieben. Nicht das Fischereimuseeum oder die atemberaubende Landschaft lässt Menschen, von aller Welt, in den kleinen Ort pilgern.

Nein, es sind eine bahnbrechende Technologie und günstige politische Rahmenbedingungen, das die Schweiz und ganz besonders den Ort Zug, immer mehr zum Mekka für Krypto-Unternehmen in Europa werden lässt. Im Frühjahr 2014 startete die Reise, als sich ein kleines Team, um Vitalik Buterin, in dem verschlafenen Örtchen am Zuger See niederließ, um an einem Blockchain Projekt zu arbeiten, welches wir heute als Ethereum kennen. Die Politiker im Zuger Stadtrat zeigten sich auf Anhieb offen und ließen sich schnell von der neuen Technologie begeistern. Kurz darauf, im Juli 2014, wurde die Ethereum Stiftung gegründet. Der erste Schritt für eine fruchtbare Entwicklungsumgebung war getan. Begeistert von den einzigartig visionären Rahmenbedingungen, geschaffen durch die lokale Politik und das, durch die Ethereum Gemeinde entstandene Kompetenzzentrum, ließen sich immer mehr Blockchain-orientierte Start-ups in Zug nieder. Wo andere Länder mit Bankenaufsicht und komplizierten Regularien und Gesetzen hantieren, lässt Zug, zur Entwicklungsförderung, die Zügel locker. Besonders tiefe Steuern trugen ihr übriges zur heutigen Attraktivität für Unternehmen bei. Ca. 100 Blockchain-Start-ups zählt der Ort heute.

In Anlehnung an den Hightech-Standort Silicon Valley in den USA, konnte der Kanton sich schnell zum Crypto Valley erklären. Doch nicht nur die ansässigen Unternehmen machten Zug zu einem Krypto Mekka. Auch die Verwaltung erkannte schnell die Möglichkeiten und Potentiale, die Blockchain-Technologie mit sich bringt. So war Zug der erste Ort, der schon im Jahr 2016 Bitcoin als Zahlungsmittel für Verwaltungsabgaben akzeptierte. Auch eine Blockchain-basierte Identität der Einwohner gehört, neben vielen anderen Projekten, zu den Enwicklungsprogrammen des Ortes. Und nicht nur Zug zeigt sich revolutionär bezogen auf Blockchain-Technologie. Die Schweiz hat erkannt, dass Forschung und Entwicklung, liberale Rahmenbedingungen erfordern. Pragmatismus vor Bürokratie – so das Credo.

Der schweizer Wirtschaftsminister, Johann Schneider-Ammann, bestätigte diese Linie nun einmal mehr, als er am 19. Januar 2018, im Rahmen der Crypto Finance Conference in St. Moritz, mit einer Auszeichnung gewürdigt wurde. Die Schweiz, führte er aus, habe in den vergangenen Jahren die Verantwortung in vielen innovativen Bereichen übernommen. Und bei Blockchain-Technologie und Kryptowährungen, die “einen Teil der vierten industriellen Revolution” umfassen, könnte es sinnvoll sein, dass das Land auch hier eine Führungsrolle übernehme. Er versuche seinerseits die Chancen und Risiken abzuwägen um zu erkennen, welchen Wert die Technologie für die Gesellschaft habe.
Im Rahmen eines anschließenden Interviews mit dem SRF sagte er: “Wir sind in einer Anfangsphase mit besonderen Risiken, aber wenn wir keine Risiken mehr einzugehen bereit sind, eröffnen wir auch keine Chancen mehr. Und ich will mithelfen, Chancen zu eröffnen.”

Wir freuen uns über diese Weltoffenheit und bleiben gespannt, welche bahnbrechenden Entwicklungen unter diesen fruchtbaren Rahmenbedingungen entstehen werden.

Quelle: srf.ch

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